Sauerteigstarter ganz einfach selbst herstellen

Zubereitung

  1. In einer großen Schüssel das Weizenmehl mit dem Roggenmehl gut vermischen.
  2. Das lauwarme Wasser langsam hinzufügen und alles gut mit einem Holzlöffel oder den Händen verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Der Teig sollte nicht zu flüssig, aber auch nicht zu fest sein.
  3. Die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort für 24 Stunden ruhen lassen. Ideal ist eine Temperatur um die 24-27°C.

Die nächsten Schritte

Nach 24 Stunden sollten kleine Bläschen sichtbar sein. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Hefe zu arbeiten begonnen hat. Bei Bedarf können Sie die Menge an Mehl und Wasser im Verhältnis 1:1 (je 50 g) jede weitere 24 Stunden hinzufügen. Tatsächlich kann der Starter 5-7 Tage brauchen, um richtig aktiv zu werden.

Typische Fehler vermeiden

Ein häufiges Problem ist das falsche Verhältnis von Wasser zu Mehl. Sollten Sie feststellen, dass Ihr Starter zu flüssig ist, fügen Sie etwas mehr Mehl hinzu. Alternativ, wenn er zu fest ist, geben Sie einen Schuss Wasser dazu. Achten Sie außerdem darauf, ihn regelmäßig zu füttern, um sicherzustellen, dass die Mikroben aktiv bleiben.

Variationen

Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Mehlsorten: Dinkelmehl oder Vollkornmehl können spannende Geschmäcker hinzufügen. Auch die Zugabe von Honig oder Früchten kann den Fermentationsprozess ankurbeln und neue Aromen hervorbringen.

Aufbewahrung

Wenn Sie Ihren Sauerteigstarter nicht täglich verwenden, können Sie ihn im Kühlschrank aufbewahren. In diesem Fall sollten Sie ihn einmal pro Woche mit der gleichen Menge Mehl und Wasser auffrischen. Wenn Sie ihn länger lagern möchten, kann der Starter auch getrocknet werden. Verstreuen Sie eine dünne Schicht des Starters auf ein Backpapier und lassen Sie ihn vollständig trocknen. Im Anschluss kann er in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden.